Gemeinsam für ein starkes Handwerk – Sommertreff der Kreishandwerkerschaften NRW in Berlin

Berlin war am 18. und 19. Juni Treffpunkt für die Vertreterinnen und Vertreter der Kreishandwerkerschaften aus ganz Nordrhein-Westfalen. Beim Sommertreff des Landesverbands der Kreishandwerkerschaften NRW kamen die Verantwortlichen auf Einladung von LV KH-Geschäftsführer Oliver Krämer zusammen, um aktuelle Herausforderungen des Handwerks zu diskutieren, gemeinsame Strategien zu entwickeln und den persönlichen Austausch zu pflegen. Für die Kreishandwerkerschaft waren Yannic Schmitt und Dr. Kirstin Marso-Walbeck vor Ort.

Die Veranstaltung fand im Präsidiumssaal des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) statt und bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein vielseitiges Programm mit fachlichen Impulsen, Diskussionen und Möglichkeiten zur Vernetzung. Bereits die Begrüßung durch Holger Schwannecke, Generalsekretär des ZDH, machte deutlich, wie wichtig eine starke Interessenvertretung des Handwerks auf allen Ebenen ist.

Ein besonderes Highlight des Sommertreffs war der Besuch von Dr. Carsten Linnemann MdB, Generalsekretär der CDU. In einem offenen Gespräch berichtete er über aktuelle politische Entwicklungen auf Bundesebene und stellte sich den Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Vertreterinnen und Vertreter des Handwerks nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen direkt anzusprechen und die Perspektive des Handwerks in die politische Diskussion einzubringen.

Im Mittelpunkt des Treffens standen aktuelle Entwicklungen, die das Handwerk unmittelbar betreffen. So wurde unter anderem über die Einführung eines freiwilligen Handwerksjahres beziehungsweise Gesellschaftsjahres diskutiert. Ebenso standen die zukünftige Förderung der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜBL), politische Entscheidungen und gesetzliche Rahmenbedingungen auf der Tagesordnung. Gerade die Sicherung einer qualitativ hochwertigen Ausbildung und die politischen/gesetzlichen Rahmenbedingungen bleiben für das Handwerk zentrale Zukunftsthemen.

Ein weiterer Schwerpunkt war die strategische Ausrichtung des Landesverbands. Gemeinsam arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Ideen und Konzepten, wie die Kreishandwerkerschaften ihre Aufgaben künftig noch wirkungsvoller wahrnehmen können. Dabei ging es sowohl um die Interessenvertretung gegenüber Politik und Öffentlichkeit als auch um die Unterstützung der Mitgliedsbetriebe vor Ort.

Diskutiert wurden unter anderem neue Formate für den regelmäßigen Austausch zwischen den Kreishandwerkerschaften, die Weiterentwicklung bestehender Veranstaltungen sowie Möglichkeiten, die Sichtbarkeit des Handwerks in der Öffentlichkeit weiter zu stärken. Besonders deutlich wurde dabei, wie wertvoll die Zusammenarbeit innerhalb des handwerklichen Netzwerks in Nordrhein-Westfalen ist. Viele Herausforderungen ähneln sich über regionale Grenzen hinweg. Umso wichtiger ist es, voneinander zu lernen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Dr. Kirstin Marso-Walbeck und Yannic Schmitt ziehen ein positives Fazit: Der Sommertreff hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig ein starkes Netzwerk und der regelmäßige Austausch innerhalb der Handwerksorganisationen sind. Mit vielen neuen Ideen, wertvollen Kontakten und frischen Impulsen für die Arbeit vor Ort kehrten sie aus Berlin zurück.

Die Veranstaltung machte deutlich: Die Zukunft des Handwerks wird gemeinsam gestaltet – durch engagierte Menschen, starke Organisationen und einen offenen Dialog über die Herausforderungen und Chancen der kommenden Jahre.