Stein zu gestalten heißt, Dauerhaftes zu schaffen. Das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk verbindet handwerkliche Präzision mit gestalterischer Kreativität. Aus Naturstein entstehen Bauwerke, Skulpturen und Werkstücke, die Räume prägen, Erinnerungen bewahren und Werte erhalten.
Kenntnis über Material und Technik bildet die Grundlage dieses Handwerks. Fachleute verstehen die Eigenheiten jedes Steins, wählen ihn sorgfältig aus und formen daraus einzigartige Arbeiten – vom Grabmal über Fassadengestaltung bis hin zu individuellen Natursteinobjekten. Jedes Werk verbindet Funktionalität, Ästhetik und handwerkliche Meisterschaft.
Tradition und Innovation gehen dabei Hand in Hand. Moderne Maschinen, digitale Planungsverfahren und klassische Handarbeit ermöglichen präzises Arbeiten und kreative Formen. Wer in diesem Beruf tätig ist, arbeitet mit Kraft, Feingefühl und einem Blick für Schönheit, die Generationen überdauert.
Die Ausbildung dauert drei Jahre und erfolgt im dualen System. Sie vermittelt Kenntnisse in Gestaltung, Materialkunde und Steinbearbeitung und wird durch moderne Fertigungsverfahren ergänzt. Nach der Gesellenprüfung stehen viele Wege offen – etwa in Restaurierung, Denkmalpflege, Meisterweiterbildung oder Selbstständigkeit.
Fortbildung spielt eine wichtige Rolle. Fachkurse und Weiterbildungsangebote in verschiedenen Bereichen des Handwerks ermöglichen Spezialisierung und persönliche Entwicklung. Wer diesen Beruf wählt, verbindet technisches Können mit gestalterischer Verantwortung – und hält die uralte Kunst, Stein zu formen, lebendig und zeitgemäß.
Ansprechpartner.
Nora Trümpener
Innungsvorstand.
Jörg Frechen
Heinz-Gerd Jansen
Christoph Plinz
Stimmen
aus den Innungen.
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