Das Uhrmacherhandwerk vereint technisches Können, Geduld und die Leidenschaft für feine Mechanik. Hier entstehen und erhalten Fachleute Meisterwerke der Zeitmessung – von eleganten Armbanduhren bis zu komplexen Chronographen oder historischen Turmuhrwerken. Jede Uhr erzählt ihre eigene Geschichte, und Uhrmacherinnen und Uhrmacher sorgen mit Sorgfalt und Können dafür, dass sie weiterlebt.
In der Werkstatt treffen jahrhundertealte Handwerkskunst und moderne Technologie aufeinander. Mit feinsten Werkzeugen, Mikroskopen und Präzisionsgeräten prüfen, reparieren und fertigen Uhrmacher Komponenten, deren Genauigkeit oft nur unter der Lupe sichtbar wird. Ihr Ziel ist stets dasselbe: absolute Präzision, Zuverlässigkeit und die Bewahrung eines Stücks technischer Kultur.
Der Beruf erfordert Fingerspitzengefühl, Konzentration und ein gutes Gespür für Mechanik. Zugleich verlangt er technisches Verständnis und Kreativität, um traditionelle Handarbeit mit digitalen Prüfverfahren und modernen Werkstoffen zu verbinden. So bleibt das Handwerk lebendig und entwickelt sich mit den technischen Fortschritten weiter.
Die Ausbildung dauert drei Jahre und vermittelt Wissen in Mechanik, Elektronik, Werkstoffkunde und Präzisionsmesstechnik. Neben der Arbeit am Uhrwerk lernen Auszubildende, Kunden fachkundig zu beraten, Ersatzteile anzufertigen und zeitgemäße Diagnoseverfahren zu nutzen. Präzision, Ausdauer und Verantwortungsbewusstsein sind dabei die Schlüsselqualifikationen.
Das Uhrmacherhandwerk ist ein Beruf für Menschen mit Geduld, Leidenschaft und Liebe zum Detail. Es verbindet Technik und Handwerk, Tradition und Innovation – und schafft so Zeitmesser, die Generationen überdauern und Geschichte lebendig halten.
Ansprechpartner.
Nora Trümpener
Innungsvorstand.
Karl-Achim Obst
Thomas Lauscher-Klüber
Michael Jungbauer
Stimmen
aus den Innungen.
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