Vollversammlung der Kreishandwerkerschaft Aachen

Geschäftsführer Yannic Schmidt mit Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons und Kreishandwerksmeister Herbert May

Voller Tatendrang ins Jahr 2026

Im Ritter-Chorus-Saal kamen am 25.2.2026 rund 25 Obermeister und Obermeisterinnen sowie Delegierten der 23 Innungen zur Vollversammlung der Kreishandwerkerschaft Aachen zusammen. Eingeladen hatten Kreishandwerksmeister Herbert May und Yannic Schmitt, Hauptgeschäftsführer der KH. Im Mittelpunkt stand der gemeinsame Blick zurück auf die Ereignisse des abgelaufenen Jahres und vor allem nach vorn: Die Teilnehmenden wurden über die anstehenden Projekte und Vorhaben für das neue Jahr informiert. Im Mittelpunkt standen Fragen wie:  Welche Entwicklungen haben das Handwerk zuletzt besonders beschäftigt? Welche Projekte und Schwerpunkte stehen für das neue Jahr an? Und wo braucht es in den kommenden Monaten besonders enge Abstimmung zwischen Innungen, Kreishandwerkerschaft und kommunalen Partnern?

Zum Abschluss stieß Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons in die Runde. In seinem Beitrag berichtete er über seine ersten 100 Tage im Amt, schilderte aktuelle Herausforderungen für Stadt und Verwaltung und ordnete ein, welche Themen Aachen in den kommenden Monaten besonders beschäftigen werden. Dabei blieb es nicht bei allgemeinen Lagebildern: Auch konkrete Fragen, die das Handwerk unmittelbar betreffen, wurden offen angesprochen, wie etwa die zum Jahresbeginn in Kraft getretene Änderung der Gemeindeordnung und die damit einhergehende Aufhebung der kommunalen Vergaberichtlinien. Der zentrale Punkt, der sich aus dem Austausch herauskristallisierte: Es braucht klare, verlässliche und handwerksnahe Lösungen, damit Vergabe nicht zur Hürde wird, sondern zu einem Instrument, das Qualität, regionale Wertschöpfung und faire Wettbewerbsbedingungen unterstützt. Der Besuch von Oberbürgermeister Dr. Ziemons wurde von allen als wichtiges Signal wahrgenommen.

In der Diskussion wurde deutlich: Gerade bei solchen alltagsnahen und zugleich strukturell wichtigen Themen ist der direkte Austausch zwischen Stadt und Handwerk unverzichtbar. Beide Seiten bekräftigten die Bedeutung eines kontinuierlichen Dialogs, der pragmatisch, lösungsorientiert und auf Augenhöhe gestaltet wird.

Im Anschluss bot der Weiße Saal im Aachener Rathaus Raum für persönliche Gespräche und Netzwerkpflege. Viele nutzten die Gelegenheit, Kontakte zu vertiefen, Anliegen zu bündeln und Impulse mitzunehmen. Die Vollversammlung setzte damit ein klares Zeichen: Das Handwerk bleibt in Bewegung. Es informiert sich gegenseitig, vernetzt sich und hält den gemeinsamen Anspruch, Herausforderungen anzupacken und Chancen aktiv zu gestalten.