Heizkeller der Zukunft: Großes Interesse an Lösungen aus dem Handwerk

Obermeister Rademacher empfing viele Interessenten zum Thema

Viele Fragen, intensive Gespräche und großes Interesse an moderner Heiztechnik: Beim Aktionstag „Heizkeller der Zukunft“ am Samstag, 19. September, waren auch die Aachener Innungen aus dem SHK- und Elektrohandwerk vertreten. Die vom Öko-Zentrum NRW im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen organisierte Veranstaltung brachte zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger mit Fachleuten aus Handwerk, Energieberatung und weiteren Bereichen zusammen.

Wie sieht die passende Heizlösung für das eigene Gebäude aus? Ist eine Wärmepumpe möglich? Welche Voraussetzungen müssen bei der Elektroinstallation erfüllt sein? Und wie müssen die verschiedenen Gewerke bei einer Heizungsmodernisierung zusammenspielen? Genau um diese ganz praktischen Fragen ging es beim Aktionstag im LIEBIG in Aachen. Das Öko-Zentrum NRW führt die Veranstaltungsreihe „Heizkeller der Zukunft“ im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen durch. Insgesamt finden 16 regionale Aktionstage statt, bei denen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer mit den Fachleuten zusammengebracht werden, die die Wärmewende vor Ort beraten und praktisch umsetzen.

Die Innungen Sanitär Heizung Klima Aachen-Stadt und Aachen-Land sowie die Fachinnung für Elektrotechnik Aachen machten vor Ort deutlich, wie wichtig fachkundige Beratung und das Zusammenspiel der Gewerke für eine erfolgreiche Wärmewende sind. Denn von der Einschätzung des Gebäudes über die Planung der Heizungsanlage bis hin zu den notwendigen elektrotechnischen Voraussetzungen greifen viele Arbeitsschritte ineinander. Unterstützt wurde die Beteiligung der Innungen auch durch den Fachverband SHK NRW, der den Aktionstag und den fachlichen Austausch rund um die zukünftige Wärmeversorgung begleitete.

Das Interesse der Besucherinnen und Besucher war groß. In zahlreichen persönlichen Gesprächen konnten individuelle Fragen aufgegriffen und technische Zusammenhänge verständlich erläutert werden. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass es bei der Modernisierung einer Heizungsanlage keine pauschale Lösung gibt: Entscheidend sind immer das Gebäude, die vorhandene Technik und die individuellen Anforderungen.

„Die vielen Gespräche haben gezeigt, dass die Menschen sich sehr intensiv mit der Zukunft ihrer Heizung beschäftigen und dabei vor allem verlässliche, praxisnahe Informationen suchen. Genau hier liegt die Stärke unserer Fachbetriebe: Wir betrachten nicht nur einzelne Produkte, sondern das gesamte Gebäude und entwickeln Lösungen, die technisch sinnvoll und dauerhaft tragfähig sind. Gerade bei der Wärmepumpe ist außerdem die enge Zusammenarbeit zwischen SHK- und Elektrohandwerk entscheidend“, so Bernd Rademacher, Obermeister der Innung Sanitär Heizung Klima Aachen-Stadt.

Neben den Innungen waren weitere Fachakteure aus den Bereichen Energie, Beratung und kommunale Wärmeplanung vertreten. Aktuelle Wärmepumpentechnik zum Anschauen sowie Fachvorträge zu Heizsystemen, Förderung und Wärmeplanung ergänzten das Informationsangebot.

Für die beteiligten Innungen war der Aktionstag damit eine gute Gelegenheit, die Kompetenz des regionalen Handwerks sichtbar zu machen und mit vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch zu kommen. Der erfolgreiche Veranstaltungstag hat gezeigt: Bei der Wärmewende besteht großer Informationsbedarf – und das qualifizierte Handwerk vor Ort ist ein wichtiger Ansprechpartner für die praktische Umsetzung.