Mehr Wohnraum für Azubis: Neues Beratungsnetzwerk gestartet

Mit KI erstellt

Bezahlbarer Wohnraum ist auch für Auszubildende wichtig. Ein neues Bundesberatungsnetzwerk soll den Bau und die Sanierung von Azubi-Wohnheimen unterstützen. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) gehört zu den Gründungsmitgliedern.

Am 14. Oktober 2026 hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) das Bundesberatungsnetzwerk Azubi-Wohnen gestartet. Ziel ist es, bundesweit mehr Wohnraum für Auszubildende zu schaffen und die Umsetzung entsprechender Projekte zu erleichtern.

Fördermittel werden 2027 verdoppelt

Mit dem Programm „Junges Wohnen“ stellt der Bund den Ländern finanzielle Mittel für den Neubau und die Sanierung von Wohnheimplätzen und Wohnungen für Studierende und Auszubildende zur Verfügung. Ab 2027 wird die jährliche Förderung auf eine Milliarde Euro verdoppelt.

Das neue Beratungsnetzwerk soll dazu beitragen, dass die Fördermöglichkeiten besser bekannt werden und mehr Projekte entstehen.

Unterstützung auch für Handwerksbetriebe

Das Netzwerk informiert über Förderprogramme, mietrechtliche und steuerrechtliche Grundlagen sowie erfolgreiche Praxisbeispiele. Es zeigt zudem, wie sich Wohnprojekte durch Kooperationen verwirklichen lassen.

Davon können auch Handwerksorganisationen und Betriebe profitieren, die Wohnraum für ihre Auszubildenden schaffen oder bestehende Angebote sanieren möchten.

Neben dem ZDH gehören unter anderem das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die DIHK Service GmbH, die DGB-Jugend und der Verband der Kolpinghäuser zu den Netzwerkpartnern.

Das Beratungsinstitut RegioKontext übernimmt die Funktion einer zentralen Beratungs- und Lotsenstelle und bietet eine telefonische Erstberatung an.

Weitere Informationen zum Bundesberatungsnetzwerk Azubi-Wohnen stellt das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen auf seiner Website bereit.